Produkt · Optrel
Optrel Panoramaxx: Autopilot und Nasenausschnitt im Filter
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Der Optrel Panoramaxx richtet sich an Schweißer, die häufig zwischen Verfahren und Stromstärken wechseln und dabei nicht ständig am Helm nachstellen möchten. Sein Kernmerkmal ist der Autopilot: Die Blendschutzkassette wählt die Schutzstufe im Bereich 5 bis 12 selbst. Dazu kommt ein Filter mit Nasenausschnitt, der das Sichtfeld je nach Kopfbandeinstellung auf das 2,3- bis 6,3-Fache einer üblichen 100 x 50 mm Kassette vergrößern soll.
- Schutzstufen (DIN)
- 2,5 hell, 5-12 (Autopilot), 7-12 manuell
- Sichtfeld
- 2,3- bis 6,3-fach einer 100 x 50 mm Kassette
- Optische Klasse (EN 379)
- 1/1/1/2
- Stromversorgung
- Solarzellen und Li-Polymer-Akku (Micro-USB)
- Gewicht
- 550 g
Das spricht dafür
- Der Autopilot regelt die Schutzstufe im Bereich 5 bis 12 selbst, mit Korrektur um 2 Stufen und Dämmerungsfunktion.
- Laut Hersteller Schaltzeit hell zu dunkel 0,090 ms bei Raumtemperatur, fünf Sensoren mit stufenloser Empfindlichkeit.
- Solarzellen plus Li-Polymer-Akku, über Micro-USB ladbar, Schleifmodus und Vorsatzscheibe im Lieferumfang.
Gut zu wissen
- Nicht für Laserschweißen geeignet, darauf weist Optrel im Listing ausdrücklich hin.
- Die Akkulebensdauer gibt Optrel mit 300 bis 500 Ladezyklen an, ein Punkt für Vielschweißer.
Unsere Einschätzung
Wie der Autopilot arbeitet
Laut Optrel misst die Kassette die Helligkeit des Lichtbogens und regelt die Abdunklung automatisch zwischen Stufe 5 und 12. Wer es dunkler oder heller mag, korrigiert den Automatikwert um bis zu zwei Stufen nach oben oder unten. Alternativ lassen sich die Stufen 7 bis 12 manuell fest einstellen, inaktiv steht der Filter auf 2,5.
Für den Alltag bedeutet das: Wer am selben Tag WIG mit niedrigen Strömen und anschließend MAG an dickerem Material schweißt, muss die Stufe nicht von Hand nachführen. Eine Dämmerungsfunktion sorgt dafür, dass der Filter nach dem Abschalten des Lichtbogens nicht schlagartig aufhellt, die Öffnungsverzögerung reicht laut Listing von 0,1 bis 2,0 Sekunden.
Optik, Sensoren und Normen
Die Klassifizierung nach EN 379 lautet 1/1/1/2. Optische Qualität, Streulicht und Homogenität liegen damit in der besten Klasse, nur die Winkelabhängigkeit ist eine Stufe schwächer. Fünf Sensoren erfassen den Lichtbogen, die Empfindlichkeit ist stufenlos regelbar und bietet neu eine Einstellung namens Super High.
Die Schaltzeit von hell zu dunkel gibt Optrel mit 0,090 ms bei Raumtemperatur und 0,070 ms bei 55 Grad an. Neben CE nennt das Listing ANSI Z87.1 für Kassette und Schale sowie CSA Z94.3. Die Helmschale ist laut Hersteller bis 220 Grad formbeständig, die Vorsatzscheibe bis 137 Grad.
Stromversorgung und Pflege
Den Strom liefern Solarzellen zusammen mit einem Li-Polymer-Akku, den Sie per Micro-USB nachladen. Optrel beziffert die Lebensdauer des Akkus auf 300 bis 500 Ladezyklen. Wer täglich schweißt und häufig lädt, sollte das im Hinterkopf behalten. Im Karton liegen außerdem eine Ersatz-Vorsatzscheibe, ein Aufbewahrungssack, das Ladekabel und die Bedienungsanleitung.
Für Schleifarbeiten gibt es einen eigenen Schleifmodus. Das Gesamtgewicht liegt bei 550 g, Betriebstemperaturen von minus 10 bis plus 70 Grad sind freigegeben. Ausdrücklich nicht geeignet ist der Helm für Laserschweißen.
Im Vergleich zu Crystal 2.0 und Sentinel A50
Der Optrel Crystal 2.0 wiegt mit 460 g weniger und hat ebenfalls einen Autopiloten, sein Listing nennt aber weder Sichtfeldgröße noch EN-379-Klasse. Der ESAB Sentinel A50 reicht bis Schutzstufe 13 und speichert acht Einstellungen per Touchscreen, sein Sichtbereich ist mit 100 x 60 mm jedoch klassisch zugeschnitten. Beim Panoramaxx steht dagegen das breite Blickfeld im Vordergrund.
Fazit
Der Panoramaxx passt zu Schweißern, die viel Umfeld sehen möchten und die Schutzstufe der Automatik überlassen wollen, etwa in Werkstätten mit wechselnden Verfahren. Wer Stufe 13 braucht oder lieber feste Speicherplätze nutzt, schaut sich den ESAB Sentinel A50 an. Wer jedes Gramm zählt, findet im Optrel Crystal 2.0 die leichtere Alternative.
Im Vergleich mit Alternativen: Die besten Automatik-Schweißhelme im Vergleich
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