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Thema

MIG/MAG

Beim Schutzgasschweißen fördert das Gerät eine Drahtelektrode durch den Brenner, ein Gas schützt das Schmelzbad. MAG (135) mit Mischgas ist das Standardverfahren für Stahl, MIG (131) mit Argon für Aluminium.

ISO 4063
131 MIG · 135 MAG
Typisches Gas für Stahl
Argon mit 18 % CO₂

MIG/MAG-Geräte sind schnell zu lernen und schweißen dünne wie dicke Bleche in einem Durchgang. Der Draht (meist 0,8 oder 1,0 mm) kommt von der Rolle, Sie führen nur den Brenner. Synergic-Geräte stellen Drahtvorschub und Spannung passend zur Blechdicke ein.

Wichtig im Datenblatt sind der Strombereich in Ampere und die Einschaltdauer (ED) nach EN 60974-1: Sie gibt an, wie viele Minuten von zehn das Gerät bei einem bestimmten Strom schweißen darf. 60 % ED bei 200 A heißt: 6 Minuten schweißen, 4 Minuten Pause.

Geräte für 230 V reichen in der Regel für Hobby und Karosserie. Wer oft dicke Bleche schweißt, wählt ein Gerät für 400 V mit höherer ED. Für Aluminium brauchen Sie Argon, eine passende Drahtführung und oft eine Doppelpulsfunktion.

Häufige Fehler

  • Mit Mischgas Aluminium schweißen: Für Alu ist reines Argon nötig.
  • Brenner und Kontaktdüse nicht zum Drahtdurchmesser passend wählen.
  • Draußen bei Wind schweißen: Das Schutzgas wird weggeblasen, die Naht wird porös.

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