Produkt · ESAB
ESAB Sentinel A50: Touchscreen mit 8 Speichern
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Der ESAB Sentinel A50 ist für Schweißer gedacht, die mehrere feste Einstellungen abrufen wollen, statt jedes Mal neu zu drehen. Anders als die meisten Helme bedienen Sie die Kassette über ein farbiges Touchscreen-Bedienfeld mit acht Speicherplätzen. Hinzu kommen Schutzstufen bis 13 und eine optische Klasse von 1/1/1/2 nach EN 379.
- Schutzstufen (DIN)
- 5-13, Schleifen 4
- Sichtfeld
- 100 x 60 mm
- Optische Klasse (EN 379)
- 1/1/1/2
- Stromversorgung
- keine Angabe
- Gewicht
- keine Angabe
Das spricht dafür
- Schutzstufen 5 bis 13 und Schleifmodus mit Stufe 4 über eine externe Taste.
- Farbiges Touchscreen-Bedienfeld mit 8 separaten Speichern für wechselnde Verfahren.
- Halo-Kopfband mit 5 Punkten, stufenlos einstellbar, Schale aus schlagfestem Nylon.
Gut zu wissen
- Gewicht und Stromversorgung nennt dieses Listing nicht.
- Das Sichtfeld von 100 x 60 mm ist kleiner als die 9,5 x 9,1 cm des ANDELI-Helms.
Unsere Einschätzung
Bedienkonzept mit Speicherplätzen
Laut ESAB legen Sie auf dem Touchscreen bis zu acht separate Einstellungen ab. Praktisch heißt das: ein Profil für WIG an dünnem Edelstahl, eines für MAG an Baustahl, eines für Elektrode, jeweils mit eigener Stufe, Empfindlichkeit und Verzögerung. Beim Verfahrenswechsel rufen Sie das passende Profil auf.
Für Schleifarbeiten gibt es eine externe Taste, die den Schleifmodus mit Schutzstufe 4 aktiviert. Sie müssen den Helm dafür nicht abnehmen, was beim Wechsel zwischen Heften, Schweißen und Verputzen Zeit spart.
Schutzstufen, Optik und Sichtbereich
Der Automatikbereich reicht von Stufe 5 bis 13. Die obere Stufe 13 ist für hohe Ströme beim MAG- oder Elektrodenschweißen interessant, wo Stufe 12 manchem zu hell ist. Die optische Klasse 1/1/1/2 zeigt gute Werte bei Klarheit, Streulicht und Gleichmäßigkeit, nur die Blickwinkelabhängigkeit liegt eine Klasse darunter.
Der Sichtbereich misst 100 x 60 mm und ist damit ein klassisches Rechteckformat. Wer aus Panoramahelmen kommt, wird den Unterschied am Rand bemerken.
Schale, Kopfband und fehlende Angaben
Die Schale besteht aus schlagfestem Nylon. Das Halo-Kopfband ist ein 5-Punkt-System, stufenlos einstellbar, und soll den Helm ausbalanciert auf dem Kopf halten. Als Verschluss nennt das Datenblatt eine Ratsche.
Zum Gewicht, zur Stromversorgung und zur Schaltzeit schweigt das Listing. Gerade bei einem Helm mit farbigem Display wäre es hilfreich zu wissen, ob ein Akku oder Batterien verbaut sind. Diese Punkte sollten Sie vor dem Kauf klären.
Neben dem Sentinel A60 und dem ANDELI Moner
Der ESAB Sentinel A60 hat laut Titel einen größeren Sichtbereich von 11,8 x 7,1 cm, sein Listing nennt aber keine Schutzstufen. Der ANDELI Moner LED Pro bietet 9,5 x 9,1 cm plus Seitenfenster und integrierte LEDs, ist mit 1,44 kg aber erheblich schwerer. Der A50 setzt dagegen auf Bedienkomfort und die Stufe 13.
Für wen er weniger geeignet ist
Wer nur gelegentlich mit einem einzigen Verfahren schweißt, nutzt die acht Speicher kaum aus und zahlt im Grunde für Bedienkomfort, den er nicht braucht. Auch wer ein möglichst leichtes Modell sucht, kann das Gewicht hier nicht prüfen, weil ESAB es im Listing nicht nennt.
Fazit
Der Sentinel A50 eignet sich für Werkstätten, in denen mehrere Verfahren im Wechsel laufen und feste Profile Zeit sparen. Wer mehr Sichtfeld möchte, sieht sich den ESAB Sentinel A60 oder den Optrel Panoramaxx an. Wer die Stufe gar nicht selbst wählen will, findet beim Panoramaxx mit Autopilot die bequemere Lösung.
Im Vergleich mit Alternativen: Die besten Automatik-Schweißhelme im Vergleich
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