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ESAB Savage A50 Lux: nach EN 175 und EN 379
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Die ESAB Savage A50 Lux ist eine selbstabdunkelnde Schweißmaske, deren Listing vor allem eines betont: die Zertifizierungen. Wer im Betrieb Schutzausrüstung nach bestimmten Normen nachweisen muss, findet hier eine lange Liste. Technische Werte wie Schutzstufen oder Sichtfeld fehlen dagegen, das sollten Sie vor dem Kauf wissen.
- Schutzstufen (DIN)
- keine Angabe
- Sichtfeld
- keine Angabe
- Optische Klasse (EN 379)
- keine Angabe
- Stromversorgung
- keine Angabe
- Gewicht
- 575 g
Das spricht dafür
- Laut Listing nach EN 175 (Augen- und Gesichtsschutz beim Schweißen), EN 379 und EN 166 zertifiziert.
- Lieferumfang mit 2 Ersatz-Innenlinsen, 4 Ersatz-Außenlinsen und Tragetasche.
- Gewicht laut Hersteller 575 g, also im Bereich der Optrel-Panorama-Helme.
Gut zu wissen
- Schutzstufen, Sichtfeld und EN-379-Klasse fehlen im Listing, ein Vergleich ist nur eingeschränkt möglich.
- Auch zur Stromversorgung und zu den Sensoren macht die Beschreibung keine Angaben.
Unsere Einschätzung
Zertifizierungen im Detail
Laut Listing erfüllt die Maske EN 175 für Augen- und Gesichtsschutz beim Schweißen, EN 379 für automatische Schweißerschutzfilter und EN 166 für persönlichen Augenschutz. Hinzu kommen die australisch-neuseeländische AS/NZS 1338.1, ISO 16321 mit WIG-Zusatz, die kanadische CSA Z94.3 und die US-Norm ANSI Z87.1.
Für Betriebe mit internationaler Ausrichtung oder strengen Vorgaben der Arbeitssicherheit ist das eine nützliche Grundlage. Die konkrete Klassifizierung nach EN 379, also die vier Ziffern zu Optik, Streulicht, Homogenität und Winkelabhängigkeit, nennt das Listing jedoch nicht.
Lieferumfang und Verschleißteile
Im Paket liegen zwei Ersatz-Innenlinsen, vier Ersatz-Außenlinsen und eine Tragetasche. Vorsatzscheiben verschleißen durch Spritzer und Schleifstaub, ein Vorrat zu Beginn spart daher die erste Nachbestellung.
Das Gewicht gibt ESAB mit 575 g an. Ein abweichender Wert von 1,68 kg im Datenblatt dürfte sich auf das Versandgewicht mit Zubehör beziehen, eindeutig erklärt wird er nicht.
Die Tragetasche schützt den Filter beim Transport zwischen Baustelle und Werkstatt vor Staub und Kratzern, was die Lebensdauer der Linsen verlängert.
Was das Listing offenlässt
Es fehlen Angaben zu Schutzstufen, Sichtfeldgröße, Stromversorgung, Sensoren und Schaltzeit. Damit lässt sich die Maske nur eingeschränkt mit den übrigen Helmen dieser Auswahl vergleichen. Wer zum Beispiel Stufe 13 oder einen Schleifmodus benötigt, muss das beim Händler erfragen.
Der Name lässt eine Verwandtschaft zum Sentinel A50 vermuten, das Listing belegt aber keine gemeinsamen Daten.
Im Vergleich
Der ESAB Sentinel A50 nennt Schutzstufen 5 bis 13, Klasse 1/1/1/2 und ein Touchscreen-Bedienfeld. Der Optrel Panoramaxx mit Autopilot wiegt mit 550 g ähnlich viel und legt ein umfangreiches Datenblatt vor. Beide sind damit leichter einzuschätzen als die Savage A50 Lux.
Für wen sie weniger geeignet ist
Privatanwender, die vor allem einen Helm mit klaren Einstellwerten suchen, haben mit diesem Listing wenig Anhaltspunkte. Ohne Angaben zur Stromversorgung bleibt auch unklar, ob Batterien gewechselt oder ein Akku geladen werden muss, was bei der Planung von Ersatzteilen eine Rolle spielt.
Ein kurzer Anruf beim Fachhändler klärt solche Fragen meist schnell.
Fazit
Die Savage A50 Lux kommt für Anwender infrage, denen eine breite Normenabdeckung und reichlich Ersatzlinsen wichtig sind und die technische Details direkt bei ESAB klären. Wer Schutzstufen und Sichtfeld vorab kennen will, wählt den ESAB Sentinel A50 oder den Optrel Panoramaxx mit Autopilot.
Im Vergleich mit Alternativen: Die besten Automatik-Schweißhelme im Vergleich
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