Produkt · GYS
GYS GYSMI 160A: Einsteiger-Inverter im Koffer
Hinweis: Diese Seite enthält Werbelinks (Affiliate-Links) zu Amazon. Kaufen Sie über einen solchen Link, erhalten wir eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht. Mehr dazu
Das GYS GYSMI 160A ist das kleinste Elektrodengerät von GYS in diesem Vergleich und richtet sich an Hobbyschweißer, die gelegentlich etwas reparieren oder bauen. Trotz der kompakten Klasse gibt GYS auch basische Elektroden frei, bis Ø 4 mm. Geliefert wird das Gerät im Koffer mit Zubehör, sodass Aufbewahrung und Transport geregelt sind.
- Schweißstrom
- 160 A
- Elektroden laut Hersteller
- Rutil, basisch, Edelstahl, Guss bis Ø 4 mm
- Schweißhilfen
- Hot Start, Arc Force, Antiticking
- Zusatzverfahren
- keine
- Gewicht
- 5,05 kg (mit Verpackung)
Das spricht dafür
- Verarbeitet laut Listing Rutil-, Edelstahl-, Guss- und basische Elektroden bis Ø 4 mm.
- Hot Start, Arc Force und Antiticking sind an Bord, dazu Überstromschutz laut Beschreibung.
- Lieferung im Koffer mit Zubehör, das Paket wiegt laut Datenblatt 5,05 kg.
Gut zu wissen
- Elektroden mit Ø 5 mm sind nicht vorgesehen, dafür braucht es eines der 200-A-Modelle.
- Kein WIG-Lift, Einstellbereich und Einschaltdauer nennt das Listing nicht.
Unsere Einschätzung
Elektrodenauswahl
Laut Listing schweißt der GYSMI 160A die meisten umhüllten Elektroden: Rutil, Edelstahl, Gusseisen und basische Typen bis Ø 4 mm. Für Gartenzäune, Werkbänke, Regale aus Winkelstahl oder Reparaturen am Anhänger reichen 2,5 bis 3,2 mm meist völlig aus. Die 4-mm-Elektrode kommt bei dickeren Teilen zum Einsatz.
Dass auch basische Elektroden genannt sind, ist bei einem Einsteigergerät nicht selbstverständlich. Sie zünden schwerer, werden aber gern für belastete Verbindungen verwendet.
Technik und Schweißhilfen
GYS beschreibt die gleiche Inverterbasis wie bei den größeren GYSMI-Modellen: hohe Leerlaufspannung für eine sofortige Zündung, konstante Schweißleistung, Gleichstrom und Überstromschutz. Hot Start, Arc Force und Antiticking helfen besonders Anfängern, weil die Elektrode seltener festklebt und der Lichtbogen stabiler bleibt.
Einen WIG-Modus gibt es nicht. Auch Einstellbereich und Einschaltdauer nennt das Listing nicht, was einen Vergleich bei längeren Nähten erschwert.
Koffer, Gewicht und Aufbewahrung
Das Paket wiegt laut Datenblatt 5,05 kg und misst 32,4 x 27,2 x 13,3 cm. Der Koffer hält Gerät, Elektrodenhalter und Massekabel zusammen und schützt die Elektronik in der Garage vor Staub. Für ein Gerät, das oft wochenlang ungenutzt im Regal steht, ist das ein praktischer Vorteil.
Prüfen Sie nach dem Auspacken, welches Zubehör genau enthalten ist, da das Listing nur von Zubehör spricht, ohne Einzelteile aufzuzählen.
Einordnung gegenüber Telwin Force 165 und GYSMI 200 A
Der Telwin Force 165 ist ähnlich klein und bringt zusätzlich einen Automatikhelm mit, nennt basische Elektroden aber weniger eindeutig. Der GYS GYSMI 200 A bietet 40 A mehr und Elektroden bis Ø 5 mm, kommt laut Titel aber ohne Koffer. Wer zwischen beiden schwankt, sollte überlegen, ob dicke Elektroden wirklich nötig sind.
Für Anfänger lohnt es sich, mit 2,5-mm-Rutilelektroden an Reststücken zu üben, bevor tragende Teile geschweißt werden. Das Gerät verzeiht dank der Schweißhilfen manche Ungenauigkeit beim Zünden.
Wer jedoch absehbar dünne Karosseriebleche oder Aluminium bearbeiten möchte, ist mit einem Elektrodengerät grundsätzlich falsch beraten und sollte direkt zu MIG oder WIG greifen.
Fazit
Der GYSMI 160A passt zu Hobbyschweißern, die ein kompaktes Gerät im Koffer für gelegentliche Stahlreparaturen suchen und auch basische Elektroden nutzen wollen. Wer Reserve für 5-mm-Elektroden braucht, nimmt den GYS GYSMI 200 A. Wer Helm und Zubehör gleich mitbestellen möchte, schaut sich den Telwin Force 165 an.
Im Vergleich mit Alternativen: Die besten Elektroden-Schweißgeräte im Vergleich
Angebotstitel bei Amazon: GYS - GYSMI 160A - mit Koffer und Zubehör